Sport der Bahn
Über Uns
Login
Vom 7. bis 9. Mai 2026 fand das 5-Länderturnier im Badminton in Prag statt. An diesem Mannschaftswettbewerb nehmen Tschechien, Großbritannien, Dänemark, Deutschland und die Schweiz teil.
Die Anreise erfolgte am Donnerstag, 07.05.2026, und um 16.30 Uhr startete die 1. Spielrunde. Das DB-Team konnte gegen Dänemark mit 5:3 einen knappen, aber verdienten Sieg erringen. Parallel setzte sich die Schweiz mit 5:3 gegen den Favoriten Großbritannien durch. Ein gemeinsames Abendessen um 19.30 Uhr im Hotel-Restaurant schloss den ersten Wettkampftag ab.

Am Freitag, 08.05.2026, begann das Turnier bereits um 8.00 Uhr, da 4 Spielrunden auf dem Programm standen. Die Schweiz besiegte Tschechien mit 7:1 und die Briten gewannen mit 5:3 gegen Dänemark. Um 10.30 Uhr startete das DB-Team in die 3. Spielrunde mit einem 8:0-Sieg gegen Tschechien und die Schweiz ließ Dänemark beim 8:0-Sieg keine Chance. Danach hatten alle Teams eine Mittagspause bis 14.00 Uhr.
In der 4. Spielrunde musste das DB-Team gegen die starke Mannschaft aus der Schweiz antreten. Die Hoffnung lag auf einem Unentschieden und die angestrebten 4 Punkte wären möglich gewesen, aber in allen 4 Spielen fehlte das Spielglück, sodass wir am Ende mit leeren Händen dastanden. Somit standen die Schweizer als Turniersieger fest. Zeitgleich gewann Großbritannien mit 5:3 gegen Tschechien.
In der 5. und letzten Spielrunde ging es nun um die Plätze 2 – 5. Im Spiel um Platz 4 setzte sich Dänemark gegen Tschechien mit 6:2 durch. Das Spiel um Platz 2 zwischen Deutschland und Großbritannien war teilweise nichts für schwache Nerven. Beide Herrendoppel gingen an die Briten und das Damendoppel (Sinah Holtschke / Annika Blatt) verkürzte auf 1:2. Dann folgte das hochdramatische Marathon-Match im Spitzeneinzel. Seppi Moser rang seinen Gegner in der Verlängerung des dritten Satzes mit 25:27 nieder. Damit war der Stecker bei den Briten gezogen. Souverän gewannen Henning Mester, Max Blatt und Sinah Holtschke ihre Einzel und der 2. Platz war gesichert.
Eine tolle Leistung des Teams, das sich nach der krachenden Niederlage gegen die Schweiz im letzten Spiel wieder voll fokussiert und geliefert hat. Zumal kurz vor Turnierbeginn unsere nominelle Nr. 1 im Team wegen vorzeitigem Familienzuwachs absagen und Trainer Klaus Blatt als Spieler einspringen musste.

